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Die Schafgarbe - Achillea millefolium

Botanical name:

Fig. 96. Die Schafgarbe. Sie wächst an Wegrändern, an Ackerrainen, auf trockenen Wiesen.

Auch die Schafgarbe gehört zu der "Neunerstärke", die früher am Gründonnerstag auf den Tisch gebracht wurde (s. Seite 108).

Ein Merkmal, an dem man die Pflanze leicht erkennt:

Die Blätter Sie sind langgestreckt und schmal und gleichen einer Feder, da von der Mittelrippe nach beiden Seiten kurze Fiederblättdien abgehen, die jeweils paarweise einander gegenüber angeordnet sind. Jedes dieser Fiederblättchen ist nun abermals durch eine Anzahl von Einschnitten unterteilt. Es entsteht so ein Gebilde, das im ganzen in seiner Beschaffenheit etwa an eine Federkrause erinnert.

Die Blüten Die Pflanze, die 15 bis 50 cm hoch wird, ist im oberen Teile verästelt und bringt hier Sträuße von kleinen weißen Blütenköpfchen hervor, die - ähnlich wie eine Dolde - eine einheitliche Fläche bilden. Jedes Köpfchen gleicht etwa einer ganz winzigen Kamillenblume.

Verwendung: Die jungen Blätter werden im Frühjahr verarbeitet zu Suppen, Soßen, Gemüsen, zu Brotaufstrich, und später die zuletzt entfalteten Blätter unterhalb des Blütenstandes zum Kräuteraufstrich.

Hierfür die Blätter feingewiegt mit etwas Lauch, sowie Thymian o. ä. und Salz weißem oder gelbem Fett untermengen.


Aus Wald und Feld den Tisch bestellt, 1947, von Prof. Dr. Walther Schoenichen.



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