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Die Nachtkerze - Oenothera biennis.

Botanical name:

Fig. 102. Die Nachtkerze. Sie wächst auf Sandfeldern, an Ufern, an Bahndämmen.

Die Pflanze ist aus Nordamerika zu uns gekommen und wächst aus einer mächtigen, 6 bis 10 cm tief in den Erdboden vorstoßenden Wurzel.

Die Blätter entwickeln sich als ansehnliche, auf dem Boden anfliegende Rosette. Sie sind lang-spatelförmig und enden in einer Spitze. In dieser Form verbringt die Pflanze den Winter.

Die Blüten und Stengel Im nächsten Frühjahr schießt dann aus der Rosette ein Stengel hervor, der bis zu 1 m lang wird. Er entfaltet an seinem oberen Teil nach und nach zahlreiche ansehnliche, hell-zitronengelb gefärbte Blüten. Jede Blüte hat vier Blumenblätter und steht, wie es scheint, auf einem längeren, dicklichen Stiel. In Wirklichkeit ist dies die Blütenröhre, die unten auf dem länglich eiförmigen Fruchtknoten ruht. Im Herbst des zweiten Jahres stehen die Stengel kahl und sind nur mit den zahlreichen köcherförmigen Samenbehältern besetzt.

Das Sammeln Da die Pflanze die in der Wurzel enthaltenen Nährstoffe im Frühjahr zum Aufbau der Stengel und der Blüten verwendet, muß man die Wurzeln ausschließlich von Rosettenpflanzen vor dem Austreiben des Blütenstengels sammeln, d. h. also im Herbst oder im zeitigen Frühjahr.

Verwendung: Die lange Pfahlwurzel liefert einen sehr guten Salat - vorher garen - oder ein wohlschmeckendes nahrhaftes Gemüsegericht. Zubereitung wie Schwarzwurzeln oder Sellerie.


Aus Wald und Feld den Tisch bestellt, 1947, von Prof. Dr. Walther Schoenichen.



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