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Das Gänsefingerkraut - Potentilla anserina.

Botanical name:

[image:14629 align=left hspace=1]Es wächst auf den Weideplätzen der Gänse, an Gräben, auf Triften.

In der Nähe der Dörfer ist der Boden oft weithin mit einem dünnen Teppich des Gänsefingerkrautes überzogen. Die Pflanze ist mit einem Jahre hindurch ausdauernden Wurzelstock im Erdreich befestigt und entwickelt einen am Boden kriechenden rankenartigen Stengel.

Die Blätter sind meist flach auf dem Boden ausgebreitet. Jedes Blatt hat eine kräftige Mittelrippe, an der - einander gegenüberstehend - rechts und links kleinere Blättchen angebracht sind, wie ein solches sich auch am Ende der Mittelrippe befindet. Das Blatt ist also, wie man sagt, "gefiedert". Die Fiederchen nehmen vom Grunde des Stieles nach dessen Ende hin an Größe stetig ab. Sie sind eiförmig von Umriß, und ihr Rand ist mit kräftigen Sägezähnen ausgestattet. Zwischen je zwei aufeinander folgenden Fiederpaaren ist oftmals ein Paar ganz kleiner Blättchen ein geschaltet. Die Oberseite aller dieser Blätter ist grün, die Unterseite, die mit feinen seidigen Härchen bedeckt ist, weiß.

Die Blüten sind etwa mit einem kleinen gelben Röschen vergleichbar und stehen jede für sich auf einem besonderen Stiel, der vom Hauptstengel der Pflanze abgeht.

Verwendung: Die Blätter werden verarbeitet zu einem wohlschmeckenden Suppengemüse - aber nur solange sie genügend zart sind -.


Aus Wald und Feld den Tisch bestellt, 1947, von Prof. Dr. Walther Schoenichen.



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