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Wildpflanzen auf Brachäckern.

Botanical name:
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Der Hederich - Raphanus raphanistrum

Er wächst an Rainen, auf Äckern.

Er ist ein gemeines Unkraut und oft in Mengen zu finden. Die Pflanze ist im vollentwickelten Zustand 30 bis 60 cm hoch und besitzt einen durchgehenden Stengel.

Die Blätter Die unteren Blätter, die im Frühjahr ein Büschel bilden, aus dessen Mitte der Stengel emporschießt, sind ziemlich lang und von beiden Seiten mit tiefen Einschnitten versehen. So haben sie eine leierförmige Gestalt. Je weiter nach oben am Stengel, desto mehr vereinfacht sich der Umriß der Blätter und gleicht schließlich dem einer Lanzenspitze. Der Rand aller dieser Blätter, der leierförmigen sowohl wie der lanzenförmigen, ist mit etwas unregelmäßigen Sägezähnen versehen.

Die Blüten Der Stengel trägt oben an kleinen Seitenstielen sogenannte Kreuzblüten; von oben betrachtet zeigen sie demnach vier Blumenblätter, die wie die Balken eines Kreuzes angeordnet sind. Ihre Färbung ist hellgelb mit violetten oder dunkelgelben Adern.

Die Früchte Unterhalb der Blüten finden sich stets auch schon mehr oder weniger weit entwickelte Früchte: langgestreckte Schoten, die - wenn sie etwas größer werden - Einschnürungen erhalten, so daß sie aussehen wie eine Kette eng aneinander gereihter Perlen.

Verwendung: Nur die unteren Blätter werden verarbeitet zu Gemüse - spinatartig - s. Grundrezept Seite 151.


Aus Wald und Feld den Tisch bestellt, 1947, von Prof. Dr. Walther Schoenichen.



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